Generative & Geolokalisierung – warum Klicks neu verteilt werden
Von SEO zu GEO²:
Im April haben wir bereits über GEO = Generative Engine Optimization gesprochen. Also die Optimierung von Inhalten für KI-Antwortmaschinen wie ChatGPT, Perplexity oder die Google Search Generative Experience. Dort geht es darum, wie Inhalte in KI-Antworten landen, anstatt nur in klassischen Suchergebnissen.
Heute schauen wir uns jedoch eine zweite Entwicklung an, die seit dem Google OI Update im März 2025 massiven Einfluss auf die Klickzahlen hat: GEO = Geolokalisierung in den Suchergebnissen.
Google spielt Ergebnisse noch stärker standort- und nutzerabhängig aus. Damit werden Klicks neu verteilt – und viele Webseitenbetreiber fragen sich, warum ihre Besucherzahlen trotz gleichbleibender Rankings zurückgehen.
SEO wird zu GEO
Klassische SEO-Maßnahmen – Keywords, Backlinks, Content – bleiben zwar wichtig, aber der größte Hebel liegt zunehmend im lokalen Kontext. Der Algorithmus bewertet nicht nur Inhalte, sondern auch, wo der Nutzer sucht und welche Intention er dabei hat. Ein Handwerksbetrieb in Gummersbach wird also kaum mehr bundesweite Klicks einsammeln, wenn Google die Suchanfrage als „lokal relevant“ einstuft.
Mit anderen Worten: SEO wird zu GEO.
Warum sinken die Klicks?
- Mehr Zero-Click-Searches: Nutzer finden die Antwort direkt in Google (z. B. Karten, Snippets, FAQs).
- Stärkere Lokalisierung: Ergebnisse sind auf das Umfeld des Suchenden zugeschnitten.
- Neue SERP-Elemente: Google Maps, Shopping-Boxen, Video-Snippets verdrängen klassische organische Treffer.
Das bedeutet: Auch wer bisher Top-3-Platzierungen hatte, verliert Klicks, wenn er lokal nicht sichtbar ist.
Möglichkeiten, die Klickrate zu steigern
- Vollständige Daten (Adresse, Öffnungszeiten, Bilder).
- Regelmäßige Updates und Posts.
- Bewertungen aktiv einholen und beantworten.
Lokale Landingpages aufbauen
- Für Städte und Regionen eigene Seiten erstellen („Industriefotograf Gummersbach“, „Werbeagentur Oberberg“).
- Lokale Keywords + Content mit echtem Bezug (z. B. Referenzen aus der Region).
Strukturierte Daten einsetzen
- Schema.org für Öffnungszeiten, Events, Produkte.
- Erhöht die Chance auf Rich Snippets, was die Klickrate steigert.
Visuelle Elemente pushen
- Bilder und Videos, die in Google Maps, Discover oder den lokalen SERPs erscheinen können.
- Kurze Reels oder Erklärvideos, die direkt die Aufmerksamkeit holen.
Call-to-Action in den Meta-Daten
- SEO-Titel und Meta-Description nicht nur keywordreich, sondern klickstark formulieren.
- Beispiel: „Industriefotografie Gummersbach – Erfahrung seit 30 Jahren | Jetzt Beratung sichern“.


SEO steht aktuell vor einer doppelten Transformation:
- GEO = Generative Engine Optimization – Inhalte für KI-Antworten sichtbar machen.
- GEO = Geolokalisierung – Klicks sichern, indem lokale Signale gestärkt werden.